Mit Leo Luftikus und Lea Lexika durchs Aeronauticum
Kinder, die durch das Aeronauticum in Nordholz schlendern, bekommen ab sofort zwei schlauen Freunde an die Seite gestellt. Leo Luftikus und Lea Lexika begleiten multimedial die jungen Besucher mit neugierigen Fragen und schlauen Antworten durch die Ausstellung. Der Minicumputer ist gefüttert mit Wissensspielen, Karten und Videos.
Leo und Lea sprechen über Kopfhörer und Bildschirm eines handlichen PDAs zu den Kindern.
Der kleine Multimedia-Computer, den sich die jungen Besucher um den Hals hängen können, soll den Besuch im Aeronauticum nicht nur spannender gestalten, sondern auch beim Wissenserwerb rund um die Luftfahrt helfen. Die kindgerechte Führung ergänzt ab sofort die Audio- und Videoführung für Erwachsene, die seite Frühjahr 2008 den Besuchern zur Verfügung steht und laut den Verantwortlichen bisher erfolgreich angenommen wurde.
Wissen spielerisch erschließen
Von vornherein bestand die Idee, einen interaktiven und multimedialen Ausstellungsführer auch für Kinder anzubieten. "Die Kinder können damit Sachen hören, nachspielen und sich so auf spielerische Weise Wissen erschließen", sagt Museumsleiterin Dr. Anja Dörfer.
Abholen können sich die jungen Besucher den Taschencomputer gegen eine Kaution an der Kasse des Aeronauticums. 25 Geräte stehen im Moment zur Verfügung. An jedem der orangefarbenen Punkte auf dem Fußboden der Dauerausstellung kommen Leo und Lea auf Knopfdruck zum Einsatz. Über Kopfhörer folgen die Kinder den Erklärungen des leicht zerstreuten Leo Luftikus und seiner schlauen Freundin Lea Lexika. Über einen Touchscreen lassen sich per Fingerdruck passende Lernspiele starten, Erklärgrafiken oder Animationsfilme anschauen. Die Punkte erstrecken sich sogar über das Außengelände des Museums. "Mit so einer Tour kommt man auch dem Bewegungsdrang der Kinder entgegen", findet Anja Dörfer, die mit den Mitarbeitern des Aeronauticum die Multimedia-Führung inhaltlich gestaltet hat.
Kinder ins Museum locken
Geeignet ist die Kindertour für Besucher von acht bis zwölf Jahren. "Danach wird es wohl den meisten zu uncool", meint Jörg Engster. Der Geschäftsführer der Bremer Firma die InformationsGesellschaft hat die technische Umsetzung übernommen.
Umgesetzt wurde das Projekt dank des Förderpreises der VGH-Stiftung in Höhe von 10000 Euro. "Wir waren von Frau Dörfers Idee begeistert", bekräftigt Dirk Wurzer, Vorstandsmitglied der Öffentlichen Versicherung Bremen. "Kinder ins Museum zu bekommen ist das Schönste, aber vielleicht auch das Schwierigste. Daher haben wir ein super Projekt unterstützt", sagt Wurzer.
(In Auszügen aus den Cuxhavener Nachrichten vom 17.09.09)

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