Multimedia im Museum - Chancen, Nutzen, Plattformen
BlachReport museum: Welche Ziele lassen sich mit dem Einsatz multimedialer Technik für Museen erreichen?
Jörg Engster: Grundsätzlich soll ein Museum oder eine Ausstellung durch Multimedia an Attraktivität gewinnen. Dafür gibt es verschiedene Orientierungen, beispielsweise die Intensivierung der Interaktivität zwischen der Ausstellung und dem Besucher. Oder die Optimierung der Lerneffekte über ein besseres Verständnis.
Andreas Teufel: Speziell in den jungen Zielgruppen gibt es aber auch viele technikaffine Besucher, die zeitaktuelle Darstellungen und kreative Lösungen erwarten.
BlachReport museum: Welche aktuellen Multimediaprojekte gibt es bei Ihnen?
Jörg Engster: Ganz aktuell ist die Installation eines Besucherinformationssystems auf der Zeche Zollverein mit unserem Produkt xpedeo. Der Multimediaguide xpedeo zeichnet sich nicht nur durch die smarte und benutzerorientierte Technik im Hintergrund aus, sonder vor allem durch die Nutzung verschiedener Medien bei der Vermittlung von Hintergrundinformationen zu den Exponaten.
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BlachReport museum: Liefern Sie für derartige Projekte nur die Hard- und Software?
Andreas Teufel: Wir sind da sehr flexibel. Planung und Umsetzung sind unsere Kerntugenden. Wir haben aber auch die nötigen Dienstleistungen inklusive der Finanzierung im Portfolio.
BlachReport museum: Was kostet so ein multimediales Führungssystem?
Jörg Engster: So wichtig die Frage nach den Kosten ist: ich kann sie hinsichtlich der Applikationserstellung seriös nicht beantworten. Das ist abhängig vom Aufwand. Für die Finanzierung bieten wir dann verschiedene Modelle an. Dazu zählen Kauf, Miete und All-Inclusiv-Lösungen.
BlachReport museum: Wie lange dauert ein multimediales Projekt von der Auftragserteilung bis zur Fertigstellung?
Andreas Teufel: Normalerweise drei bis sechs Monate, ebenfalls abhängig vom Aufwand. Den Auftrag für die Entwicklung des Mediaguides für Zollverein haben wir beispielsweise parallel zur Exponatec in Köln bekommen - also im November letzten Jahres.
BlachReport museum: Welche technische Plattform nutzen Sie?
Jörg Engster: Unser Ziel ist grundsätzlich eine hardwareunabhängige Planung. Für die Umsetzung kommt dann die jeweils optimale Plattform zum Einsatz. In der Regel sind das Mobilfunkgeräte mit eigenen Gehäusen, die von uns so entwickelt werden, dass sie dem Anwender nur Bedienelemente bieten, die passend zum Einsatz erforderlich sind. (...)
Den vollständigen Artikel lesen Sie auf Seite 20-21 im BlachReport Museum, Ausgabe 10.2